Ein ganzes Dorf wird zu Kiffern!


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Es klingt zunächst nach einer Szene aus einer schlechten Komödie: Die Polizei in West Jakarta in Indonesien benötigt offenbar Platz in der Asservatenkammer und beschließt, ihren erbeuteten Drogenvorrat zu verbrennen. Da es sich dabei immerhin um drei Tonnen Cannabis, 1,8 Kilogramm Cristal Meth und 2.538 Ecstasy-Pillen handelt, pumpt man die Nummer entsprechend auf und lädt hochrangige Beamte und Politiker ein, diesem besonderen Anlass beizuwohnen. 

Kurz bevor es losgeht, verteilen die Polizisten aus ersichtlichen Gründen Gasmasken an die Gäste und auch sich selbst, und entzünden den Drogenberg. Soweit so gut, jedoch hatte keiner daran gedacht, auch die Anwohner der naheliegenden Ortschaften entsprechend auszustatten, und so ziehen bald riesige Rauchschwaden durch das Gebiet und machen einen ganzen Bezirk high. Anwohner und auch Journalisten klagen kurz darauf über Beschwerden wie Kopfschmerzen, wovon die feiernde Bagage jedoch zunächst nichts mitbekommt, da deren Köpfe ja schließlich in schützenden Gasmasken steckten.

Dass man insbesondere Cannabis durch Verbrennen seinem eigentlichen Zweck zuführt, hat man wohl nicht bedacht, doch dadurch wurde die Aktion zum ersten Osterfeuer, an welchem die Leute am meisten Spaß hatten, die gar nicht dazu eingeladen waren.

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