Der Amityville Horror – Die wahre Geschichte hinter dem verfluchten Dämonenhaus


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Nun könnte die Geschichte ein Ende haben,
doch ist dies erst der Anfang. Denn die Adresse des Hauses dürfte Horrorfilmfans sehr bekannt sein:

112 Ocean Avenue, Amityville, New York

Am 18. Dezember 1975 kaufte ein junges Ehepaar namens George und Kathy Lutz das bis dahin leerstehende und für 80.000 $ sehr günstige Haus in Amytiville. Kurze Zeit später zogen sie ein, zusammen mit Kathys drei Kindern aus ihrer früheren Ehe. Jedoch sollte sich das Traumhaus bald als ein Alptraum entpuppen…

Vom ersten Moment an,

so sagten sie schien sich eine unnatürliche Präsenz im Haus aufzuhalten. Verschlossene Türen und Fenster öffneten sich von selbst, und mysteriöse Geräusche waren des Öfteren zu hören. Als ein katholischer Priester das Haus betrat, schlug ihm etwas Unsichtbares auf die Hand und eine unheimliche Stimme soll gesagt haben, er solle verschwinden.

Nach diesem schnell abgebrochenen Exorzismus sollen sich die Ereignisse verschlimmert haben. Nachts hörten sie laute Schritte und Kratzgeräusche, ein dämonenhaftes Gesicht soll sich am Fenster gezeigt haben. Geroge Lutz schien manchmal „besessen zu sein, grünlicher Schleim erschien aus dem Nichts an den Wänden, manche der Familienmitglieder sahen eine geisterhafte Figur mit Kapuze, urplötzlich tauchten ganze Fliegenschwärme im Haus auf, im Haus schien es nie warm zu werden, weswegen George ständig den Kamin anfeuerte, das jüngste Kind unterhielt sich mit einem unsichtbaren Wesen namens Jodie, und Kathy beteuert, dass sie von unsichtbaren Händen gekratzt und geschlagen wurde.

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Nach nur 28 Tagen verließ die Familie fluchtartig das Haus, sie ließen sämtliche Kleidungsstücke und Essen im Kühlschrank zurück. Jene dämonischen Kräfte haben sie aus dem Haus getrieben, so erzählten sie.

amityvilleghost

Aber die Geschichte geht noch weiter…

Im Februar 1976 betraten Ed und Loraine Warren, zwei von Amerikas bekanntesten Dämonologen, zusammen mit einem Fernsehteam von New Yorks Channel 5 das Haus, um dort eine Séance abzuhalten und die Ereignisse zu untersuchen. „Es lagen alte Zeitungen im Haus und der Kühlschrank war tatsächlich noch gefüllt“, so sagten die Warrens. Zwei andere Parapsychologen, die mit den Warrens im Haus waren, sagten aus, sie hätten eine unnatürliche Präsenz gespürt. Ed Warren sagte, er hatte „starkes Herzklopfen“ und führte dies auf die Anwesenheit dämonischer Geister zurück.

Die Warrens erklärten, dass sich das Haus auf einem ehemaligen Landparzelle der Shinnecock Indianer befände, und auf diesem Landstück kranke und verrückt gewordene Mitglieder des Stammes isoliert wurden, bis sie starben. Jene Toten wurden nicht begraben, da jene Indianer glaubten, dass das Land von Dämonen bewohnt sei. Die Geister also waren die wütenden Toten der Indianer und „unmenschliche Wesenheiten“.

Kurze Zeit später trafen sich das Ehepaar Lutz mit dem Autor Jay Anson, der zusammen mit ihnen ein Bestseller-Buch schrieb: „The Amityville Horror“. Aus dem Buch wurde ein Film, es gab Talkshow-Einladungen, Interviews, mehr Fortsetungen der Filme, eine Dokumentation etc. Der Fall wurde international bekannt, alleine schon, da es sich ja um eine absolut authentische Geschichte handeln solle.

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